optimaler Wohnraum – bei maximaler Flexibilität
Um sich an verändernde Bedürfnisse und Anforderungen anzupassen und ein nachhaltig stabiles Umfeld zu schaffen, ist Flexibilität nötig. Hierzu gehören neben den grundsätzlichen Anforderungen wie Barrierefreiheit oder einen rollstuhlgerechten Grundriss auch Möglichkeiten, auf Veränderungen reagieren zu können, ohne Haus- und Wohngemeinschaft aufzulösen.
Grundsätzlich lassen sich die Wohnangebote der Raphael gGmbH am Lebensort Bingenheim in folgende Bereiche aufteilen:
- Besondere Wohnformen für Kinder und Erwachsene: Diese Wohnform ist für Menschen mit Behinderungen, die in einer Gemeinschaft mit anderen zusammenleben und eine umfassende Betreuung erhalten.
- Betreutes Wohnen: Menschen mit Unterstützungsbedarf leben in einer eigenen Wohnung oder Wohngemeinschaft und erhalten Unterstützung durch Fachkräfte, die ihnen bei Bedarf helfen.
- Wohnen für Mitarbeiter und Freiwilligendienstleistende: traditionelle Wohnformen wie Mietwohnung und Einfamilienhäuser
Die Übergänge der Bereiche ist fließend, Synergien und Inklusion sind ein wichtiger Teil der flexiblen Wohnkonzepte. Häusern der besonderen Wohnformen sind Bereiche angeschlossen, die sich für betreutes Wohnen oder als Wohnen für Mitarbeiter nutzen lassen. Dies schafft darüber hinaus auch die Möglichkeit, inklusive Wohnprojekte zu realisieren.
Die Aufgabe der Raphael gGmbH ist es, dies in den kommenden Jahren in ihren Immobilien umzusetzen.
Wohnprojekte in verschiedenen Ausbaustufen
Der Asarjahof
Im Jahr 2020 konnte der Asarjahof, auch dank einer großartigen Unterstützung durch Spender, seinen Betrieb aufnehmen. Das Gebäude bietet Raum für insgesamt 3 Wohngruppen der besonderen Wohnformen. (16 Plätze Erwachsene und 8 Plätze Kinder) Zusätzlich ist eine Tagesförderstätte mit 18 Plätzen im Gebäude untergebracht.
Das Gebäude ist komplett barrierefrei und rollstuhlgerecht aufgebaut und entspricht allen moderen Standards.



Haus Marjatta
Das Haus Marjatta wurde als eines der ersten Häuser mit multifunktionalem Nutzungskonzept mitte 1990er Jahre geplant und errichtet. Es bietet Raum für bis zu 10 Wohneinheiten und 2 zusätzlichen Gästezimmern.
Eine teilweise oder sogar vollständige Nutzung als Wohnraum für besondere Wohnformen ist mit geringfügigen Umbaumaßnahmen ebenfalls möglich. Da die dafür nötigen technischen Infrastrukturen wie Aufzug, Notbeleuchtung, Brandmelde- und Rufanlage bereits in der Planungsphase berücksichtigt wurden.

Das Kastanienhaus
Das Kastanienhaus ist primär als Wohnhaus ausgelegt. Durch die entsprechenden Größen der einzelnen Wohneinheiten können einzelne Einheiten auch inklusiv für betreutes Wohnen genutzt werden.
Das Kastnanienhaus bietet 8 Wohneinheiten und wird derzeit für Mitarbeiterwohnen und betreutes Wohnen genutzt.

Das Georgshaus
Das Georgshaus wurde 2009 kernsaniert. Es bietet Raum für 10 Plätze der besonderen Wohnformen, zusätzlich kann das Dachgeschoß als Wohnung für betreutes Wohnen genutzt werden.
Das Gebäude ist komplett barrierefrei und rollstuhlgerecht aufgebaut.

Das Rosenhaus
Das Rosenhaus ist Ende der 1980er Jahre als klassisches Haus der besonderen Wohnformen mit einer Wohneinheit für die damlas üblichen Hauseltern errichtet worden. Anfang der 2000er Jahre erfolgte die Erweiterung um einen Speiseraum und in Verbindung hiermit, einer Terrasse im 1. OG und einem von außen zugänglichem Kellerraum.
Das Haus eignet sich für inklusive Wohnprojekte sowie als Haus der besonderen Wohnformen.
In den kommenden Jahren wird an den Themen Barrierefreiheit und rollstuhlgerechter Ausbau gearbeitet werden müssen.

